pirobase CMS beim Land Baden-Württemberg

eGovernment in Bestform mit pirobase CMS

Schnell, informativ, zielführend und intuitiv nutzbar – die grundlegenden Anforderungen an Webseiten lassen sich in wenigen Worten zusammenfassen. Im Bereich eGovernment kommt diesen Attributen eine ganz besondere Bedeutung zu. Denn während beispielsweise Nutzer von Onlineshops auf eine Vielzahl anderer Angebote ausweichen können, haben sie bei Inhalten kommunaler Websites kaum Alternativen. Gleichzeitig erwarten Bürger auch von kommunalen Webauftritten mittlerweile mehr als nur eine Ansammlung von Informationen. Möglichst viele ihrer Anliegen sollen bequem online erledigt werden können.

Dies ist ganz im Sinne der Städte und Kommunen, denn die elektronische Abwicklung spart Zeit und Geld. Die IT gerät so unter Druck. Es gilt, alle technischen Voraussetzungen für die immer anspruchsvolleren sowie häufig dezentral administrierten Webpräsenzen zu schaffen und deren Pflege für die Autoren so einfach wie möglich zu halten. Entscheidend ist dabei ein effektives Content Management. Eine Stärke der kommunalen Webseiten Baden-Württembergs: Mit dem Enterprise Content Management- (ECM-)System pirobase CMS 7 von Imperia hat sich die Kommunale Datenverarbeitung Region Stuttgart als IT-Dienstleister der Region für eine Lösung entschieden, welche die Brücke zwischen Leistungsfähigkeit und Benutzerfreundlichkeit schlägt.
Eine Vielzahl der Online-Projekte Baden Württembergs wird von regionalen Rechenzentren für kommunale Datenverarbeitung zentral gemanagt. Als einer dieser Dienstleister betreut die Kommunale Datenverarbeitung Region Stuttgart (KDRS)/Rechenzentrum Region Stuttgart GmbH (RZRS) über 200 Kommunen, in denen hunderte Redakteure eine hohe Anzahl an Webseiten pflegen. Sie bietet den Kunden ein breites Portfolio an IT-Dienstleistungen. Eine Kernkompetenz der KDRS liegt in der Bereitstellung und Wartung der Arbeitsumgebung für die Gestaltung und Pflege kommunaler Webseiten.

Steigende Anforderungen - Herausforderung für die IT

Nicht nur aufgrund der enormen Anzahl unterschiedlicher Webauftritte stellt die technische Umsetzung eine Herausforderung für die KDRS dar. Die Weiterentwicklung der kommunalen Onlinepräsenzen setzt die Anforderungen an das Content Management auf ein besonders hohes Maß. Die Gründe sind vielfältig. So kommen immer mehr multimediale Inhalte zum Einsatz – beispielsweise Videos in der Mediathek bei www.tourist.esslingen.de.

Ein weiterer Faktor ist die hohe Dynamik der Webseiten. „Wo noch vor einigen Jahren statische Infotexte das Bild bestimmten, geht es jetzt darum, Onlinebesuchern einen echten Mehrwert zu bieten und ihnen eine Interaktion mit Ämtern und Behörden zu ermöglichen“, sagt Frank Kämmle, Abteilungsleiter eGovernment KDRS/RZRS. Diese Interaktion hat in der Praxis viele Seiten. Das Spektrum reicht von Programmanfragen beim Kulturforum Ludwigsburg bis hin zu mobilen Anwendungen: So plant die KDRS die Einführung kommunaler Services auf das Handy-Display seiner Nutzer – GPS-Tracking inklusive. Nutzer können auf diese Weise beispielsweise bei ihrer Meldung von Schlaglöchern oder Schäden im Straßenbild zugunsten einer besseren Nachvollziehbarkeit über ihr Mobiltelefon automatisch geortet werden.

Barrierefreiheit steht über allem

Unabhängig von Aufbau und Funktionalität steht gerade bei kommunalen Webauftritten ein Thema im Anforderungskatalog der Kunden an oberster Stelle: Barrierefreiheit. Daher war die barrierefreie Gestaltung von Online-Inhalten bei der Auswahl eines geeigneten Enterprise Content Management-Systems für die KDRS ein entscheidendes Kriterium.

Daneben sollte das System leistungsfähig sein, einen Funktionsumfang besitzen, der alle Szenarien abdeckt und gleichzeitig die nötigen Kapazitäten für künftige Einsatzzwecke aufweisen. Daher entschied sich das Unternehmen, die ECM-Lösung pirobase CMS 7 als technische Grundlage für die kommunalen Webpräsenzen der Region Stuttgart einzuführen.

pirobase CMS - fit in allen Disziplinen

Mit seiner hohen Skalierbarkeit und Mandantenfähigkeit erfüllt pirobase als zentrale ECM-Plattform eine Hauptanforderung für die dezentrale Pflege einer Vielzahl von Webauftritten. Die Trennung von Inhalt und Layout sorgt zudem dafür, dass neue Inhalte sofort richtig dargestellt werden und Design-Anpassungen automatisch auf alle Webseiten angewendet werden – die Voraussetzung für eine mühelose Aktualisierung gesamter Onlinepräsenzen.

Eine hohe Flexibilität war bei der Auswahl einer Content Management-Lösung für die KDRS ebenfalls essenziell, denn die einzelnen städtischen und kommunalen Webseiten Baden-Württembergs zeichnen sich durch viele individuelle Besonderheiten aus. Teils von den Bürgern getrieben, teils auf Basis geänderter Gesetzgebung oder seitens städtischer Verwaltungen initiiert, entstehen ständig neue Anforderungen. Hier sieht die KDRS einen großen Vorteil bei der Lösung von Imperia: „Für uns ist es besonders wichtig, dass ein ECM-System nach allen Seiten hin offen ist. pirobase CMS bietet uns die ideale Grundlage, bei Bedarf neue Funktionen zu entwickeln und auf einfache Weise in das System einzubinden“, erläutert Kämmle.

Komplexität zählt nur im Hintergrund

So vielschichtig das technische Konzept auch sein mag, für die Autoren, die hinter den kommunalen Inhalten stehen, zählt vor allem eines: Einfachheit. Daher steht eine hohe Benutzerfreundlichkeit des Content Management-Systems als Basis-Anforderung vor jedem Online-Projekt der KDRS.

Hier liegt eine der Stärken von pirobase CMS 7. Mit Hilfe des Darstellungstools Smart View sowie des Editierwerkzeugs Smart Editor lassen sich neue Webseiten ähnlich schnell und intuitiv gestalten wie Texte mit einem Standard-Textverarbeitungsprogramm. Darüber hinaus umfasst die Lösung eine Vielzahl weiterer Funktionen, die den Autoren die Content-Pflege erleichtern. Bei den Kunden der KDRS hat sich vor allem der Inplace Editor von pirobase CMS bewährt. Mit Hilfe dieses Tools können Autoren beliebige Seiten direkt in der Ausgabeansicht anlegen und bearbeiten. Das spart Zeit und verringert die Fehleranfälligkeit.

Die hohe Usability seiner ECM-Lösung ist für die KRDS nicht nur eine Sache der Bequemlichkeit. „Benutzerfreundlichkeit ist bei unseren Kunden letztlich auch ein Kostenfaktor“, sagt Kämmle. „Denn nur wo Prozesse schlank sind und weniger Fehler passieren, sind die Aufwände für Kostentreiber wie Fehlerbeseitigung oder intensive Schulungen gering.“

pirobase CMS hält die Fäden zusammen

Das Management von Inhalten spielt auch innerhalb der Kommunen sowie in der Kommunikation mit der KDRS eine große Rolle. Daher setzt der IT-Dienstleister auch für sein Extranet auf pirobase CMS. Hier laufen die Fäden zwischen den einzelnen kommunalen Redaktionen zusammen. Administratoren und Autoren können sich untereinander austauschen, finden wichtige Informationen sowie Support-Tools und können sich zu Trainings- und Weiterbildungsveranstaltungen anmelden.

Zuversicht statt Zukunftssorgen

Für das eGovernment der Zukunft sieht Frank Kämmle eine Reihe von Themen: „Der Wandel von reiner Information hin zu mehr Service wird im eGovernment zunehmen. Nutzer bekommen so noch weitaus bessere Möglichkeiten an die Hand, ihre unterschiedlichen Anliegen online zu organisieren. Darüber hinaus wird die Kommunikation zwischen Bürgern und Kommunen sicherer werden – beispielsweise durch digitale Konten, mit denen sich Bürger mit dem neuen Personalausweis online authentifizieren können. Zudem werden kommunale Websites immer stärker auch eine werbende Rolle einnehmen. Hier geht es darum, Grundstücke online anzubieten oder das örtliche Weihnachtsfest über die Ortsgrenzen hinaus bekannt zu machen.“

Unabhängig von der Entwicklung kommunaler Onlinepräsenzen fühlt sich die KDRS mit pirobase CMS 7 für künftige Herausforderungen gewappnet: „Unter dem Strich haben wir mit pirobase CMS genau die richtige Wahl getroffen. Die Lösung fügt sich nahtlos in unsere IT-Infrastruktur an, lässt sich leicht bedienen und administrieren. Vor allem jedoch stellt sie als CMS-Plattform für uns die ideale Basis zur Entwicklung barrierefreier Webapplikationen dar – all das macht pirobase CMS zu einem zuverlässigen und vor allem auch zukunftssicheren System“, fasst es Kämmle zusammen.

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