pirobase CMS bei COOP

Handelsspezialist mit Web-Multitalent

Ob Lebensmittel, Medikamente, Mode oder Möbel: Wer in der Schweiz einkauft, ist häufig Kunde von Coop. Mit über 1.800 Verkaufsstellen – darunter Supermärkte, Elektronikmärkte, Restaurants, Tankstellen, DYI-Fachmärkte und Apotheken – sowie rund 53.000 Mitarbeitern gehört das Unternehmen zu den bekanntesten Gesichtern des Schweizer Handels. So umfangreich das Angebot von Coop ist, so vielfältig sind die Webpräsenzen, über die sich das Unternehmen seinen Kunden präsentiert. Dies erfordert vor allem eins: ein professionelles Management der zugrunde liegenden Inhalte. Um seine Kommunikationsstrategie intern wie extern abbilden zu können, setzt Coop das Content Management System pirobase CMS 7 von Imperia ein.

„Für mich und dich“: Der Claim von Coop steht für eine konsequente Kundenorientierung in allen Bereichen – auch in der digitalen Welt. Um eine große Zahl verschiedener Zielgruppen online bestmöglich anzusprechen, bedarf es ausgereifter Webkonzepte. Im Falle von Coop trifft das besonders zu: Das Unternehmen nutzt ein breites Spektrum an Möglichkeiten für dutzende Webpräsenzen in vier verschiedenen Sprachen – vom Downloadcenter der Corporate Website, über den Coop Online-Ernährungsberater bis hin zu Onlineshops wie „coop@home“.

Stünde hinter jedem dieser Webauftritte ein eigenes Unternehmen, hätte es bereits damit eine anspruchsvolle Aufgabe zu erfüllen. Bei Coop erfolgt die redaktionelle Pflege aller Onlineauftritte mehrheitlich inhouse. Der Handelsspezialist unterscheidet dabei zwischen zentral betreuten Kernthemen sowie Fachthemen, die dezentral verwaltet werden. Insgesamt sind rund 30 Redakteure unterschiedlich stark involviert. Hierzu trägt auch ein anderer Faktor bei: „Die Welt des Handels lebt von einem hohen Aktualitätsrhythmus, der sich auch in der Online-Kommunikationsstrategie widerspiegeln muss“, sagt Andreas Eggimann, Leiter Internet/Intranet/CI bei Coop. „Eine hohe Dynamik und kurze Reaktionszeiten über Abteilungen und Filialen hinweg stehen daher im Vordergrund unserer Web-Konzeption.“

Technologie: Viele Faktoren entscheiden

Allein die reine Anzahl der Webauftritte mit ihren speziellen Anforderungen und dahinter liegenden Prozessen engt die Auswahl eines Content Management Systems ein. Es muss hochskalierbar sein, eine vollständige Trennung von Informationsstruktur, Inhalt und Darstellung ermöglichen und sich nicht zuletzt auch durch eine hohe Bedienerfreundlichkeit auszeichnen. Coop entschied sich für die Lösung pirobase CMS von Imperia. Der Entscheidungsfindung lagen verschiedene Faktoren zugrunde: „Neben den Basisanforderungen an Mehrsprachigkeit, Objektorientierung und der flexiblen Gestaltung von Workflows spielt die Unterstützung der Java-Plattform eine wesentliche Rolle, da diese für uns aus strategischer Sicht wichtig ist“, so Eggimann.

Alle Szenarien fest im Griff

pirobase CMS verfügt über eine offene Systemarchitektur und bietet Coop damit die nötige Flexibilität, um ihre digitalen Aktivitäten ohne technische Einschränkungen umzusetzen. Das hält die Aufwände gering und ermöglicht dem Handelsunternehmen, sich auf sein Kerngeschäft und die Kundenansprache zu konzentrieren. Hier schöpft Coop aus dem Vollen. So finden Kunden auf coop. ch sowie den einzelnen Onlineauftritten der Unternehmensgruppe eine Reihe hilfreicher Services und Applikationen. Dazu gehört beispielsweise das virtuelle Projekthaus der DIY-Märkte „Coop Bau+Hobby“. Hier finden Heimwerker Themen rund um Haus und Garten – Schritt-für-Schritt-Anleitungen, Produktempfehlungen und Videos inklusive. Modeinteressierten wiederum bietet die Warenhauskette „Coop City“ Services wie den Online- Stilberater. Diese interaktive Applikation unterscheidet verschiedene Typen von Frauen und Männern anhand von Haarfarbe, Größe und Statur. Nutzer können die für ihren Farb- und Figurtyp passenden Outfits testen und sofort sehen, welche Schnitte und Trendfarben ihnen stehen und wie sie einzelne Kleidungsstücke am besten miteinander kombinieren.

Sorgt für Verständigung: das COOP-Intranet

Nicht nur im Bereich der Kundenansprache ist das Managen von Inhalten geschäftskritisch – auch der schnelle und präzise Informationsaustausch zwischen Geschäftsbereichen und Filialen ist für Coop ein wichtiger Erfolgsfaktor. Sein Intranet stellt den zentralen Kanal für die interne Kommunikation dar. Auch hier setzt Coop pirobase CMS ein. „Jährlich werden bei Coop rund 17.000 News online eingestellt, die neben wichtigen Informationen in vielen Fällen auch operativen Charakter und damit direkten Einfluss auf die Kernprozesse haben“, erläutert Eggimann. „Für unsere Mitarbeiter im Verkauf bilden diese Daten die Basis für ihre tägliche Arbeit.“ Das Coop Intranet ist als offenes System ausgelegt. So kann eine Vielzahl von Daten aus anderen Systemen übernommen und in die Kommunikation eingebunden werden – beispielsweise Informationen aus dem Coop-Warenwirtschaftssystem.

Qualität von innen heraus

Hinter dem Coop-Intranet steht vor allem ein Anspruch: die Sicherstellung einer hohen Daten- und Informationsqualität, damit Mitarbeiter schnell und dennoch ausführlich über die Themen informiert werden, die für ihre Arbeit relevant sind. Das betrifft sowohl die Newsmeldungen, als auch alle Anhänge und Referenzierungen, die damit einhergehen. Ein hoher Anspruch: Insgesamt haben 7.000 Mitarbeiter Zugriff auf das Intranet und gestalten die interne Kommunikation aktiv mit.

Als Mittel der Qualitätssicherung hat Coop das „Gatekeeper-Konzept“ eingeführt. Hierbei filtern die so genannten Gatekeeper – rund 50 Coop-Mitarbeiter – die Informationen aus ihren Arbeitsbereichen und bereiten sie nach zuvor definierten Richtlinien auf. pirobase unterstützt dabei das bestehende Berechtigungs- und Rollenkonzept von Coop. Es erlaubt, die Informationen auf Autoren- und Empfängerseite so zu strukturieren, dass hohe Effektivität auf der einen und Reduktion auf relevante Inhalte auf der anderen Seite gewährleistet ist.

Die vierstellige Autorenzahl stellt hohe Anforderungen an die Usability des Content Management Systems. Es gilt, die Aufwände gering zu halten und die Arbeit für die Nutzer zu erleichtern. Bei Coop hat sich das Bedienkonzept von pirobase CMS schnell bewährt: Durch Tools wie das Editierwerkzeug „Smart Editor“ lässt sich das System intuitiv und ohne intensive, teure Schulungen nutzen.

Handelsexperte rüstet sich für die Zukunft

Mit dem Einsatz von pirobase CMS hat Coop in puncto Leistungsfähigkeit und Funktionsumfang die Weichen für die Zukunft bereits gesetzt. Hier sieht Andreas Eggimann verschiedene Online-Themen, auf die sich das Unternehmen vorbereitet: „Die nächste große Aufgabe wird die Definition neuer Standards bei mobilen Endgeräten sein und daraus abgeleitet die automatisierte Ausgabe von Inhalten für diese Kanäle. Dazu gehört auch die Web-Optimierung auf neue Eingabemöglichkeiten wie Touchscreen.“

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